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Infantry-Guide: Kapitel 1 - Maus und Aiming

25 Sep 2013 11:55 - 28 Sep 2013 15:45 #1 von Benerophon
Infantry-Guide: Kapitel 1 - Maus und Aiming wurde erstellt von Benerophon
Viele meiner Informationen stammen aus diesem Forum: Der Mouseguide


I.) Mauseinstellung:

1.) Pflichteinstellungen:

a) Mausgeschwindigkeit unter Windows auf den Wert 6 einstellen:

Systemsteuerung->Hardware und Sound->Maus->Zeigeroptionen

Dort findet Ihr den Schieberegler "Mausgeschwindigkeit". Dieser hat 11 Markierungsstriche und
auf keinen Fall sollte man eine Stellung über dem sechsten Strich (die Mitte) auswählen, da nur so eine eins-zu-eins-Umsetzung der Mausbewegung gewährleistet wird.
Ich empfehle, den Schieberegler auf den sechsten Strich zu stellen:


b) Mausbeschleunigung unter Windows deaktivieren:

Systemsteuerung->Hardware und Sound->Maus->Zeigeroptionen

Dort findet Ihr das Kästchen mit dem Namen "Zeigerbeschleunigung verbessern". Das Häckchen dort muss
entfernt werden.
Um jetzt wirklich jegliche Mausbeschleunigung in Windows 7 zu deaktivieren und die oben erwähnte
eins-zu-eins-Umsetzung Eurer Mausbewegung sicherzustellen, ist es nun noch empfehlenswert, den
sogenannten " The MarkC Windows 8 + 7 Mouse Acceleration Fix " zu installieren.


2.) Mausempfindlichkeit:

Dies ist wohl die umstrittenste Entscheidung, die es bezüglich der Mauseinstellungen zu treffen gilt.
Der DPI-Wert (oder auch CPI bei manchen Mäuseherstellern wie SteelSeries) ist hierbei neben der Ingame-Sensitivity die einzige Möglichkeit, die Mausempfindlichkeit im Spiel festzulegen.

Grundsätzlich kann man nur beide in Kombination betrachten, da man zum Beispiel mit einem niedrigen DPI-Wert aber einer hohen Ingame-Empfindlichkeit die selbe Mausempfindlichkeit im Spiel erreichen kann, wie mit einem hohen DPI-Wert und einer niedrigen Ingame-Empfindlichkeit.
Die aus dieser Kombination resultierenden Mausempfindlichkeit kann man grob in drei Bereiche unterteilen, deren Grenzen jedoch fließend ineinander übergehen:

-High-Sens: Vom Prinzip sicher die "beste" Wahl, da man sich wahnsinnig schnell in alle Richtungen drehen kann und mit der richtigen DPI-Einstellung es auch möglich ist, jeden Pixel exakt anzusteuern. JEDOCH gibt es genau einen limitierenden Faktor und das ist die Person vor dem Bildschirm, genauer dessen Feinmotorik.
Je schneller Eure Maus eingestellt ist, desto schwerer tut Ihr Euch, exakt auf Gegner in großer Entfernung zu zielen, den Rückstoß Eurer Waffe gleichmäßig zu kontrollieren oder Eurer Ziel auf sich bewegende Gegner beizubehalten.

-Low-Sens: Der Nachteil dieser Methode ist es, dass man gerade als extremer Low-Sens-Spieler für eine 180-Grad-Bewegung 30, 40 oder sogar noch mehr Zentimeter braucht. Unabhängig von einem großen Mauspad, das für einen Low-Sens-Spieler sowieso Pflicht ist, bedeutet dies das Umsetzen der Maus und infolgedessen natürlich eine langsamere Drehung als bei einem High-Sens-Spieler. Auch wenn dies durch einiges an Eingewöhungszeit und Übung nicht mehr so schwer ins Gewicht fällt.
Der große Vorteil ist nun aber, dass man deutlich leichter kleine Aimingkorrekturen ausführen kann und kleine Aimingfehler nicht so sehr ins Gewicht fallen.

-Med-Sens: Ein Mittelweg der beiden bereits erwähnten Methoden und für die meisten Spieler sicher die beste Wahl, da man sowohl im Nahkampf noch wendig bleibt (ohne viel "herumrudern" zu müssen) und im Fernkampf zumindest noch einiges an Präzision erreichen kann.

Für welche Spielweise man sich nun entscheidet, bleibt selbstverständlich jedem selbst überlassen, ich bin aber überzeugt, dass die meisten Spieler mit einer zu hohen Mausempfindlichkeit spielen. Mein Tipp lautet daher, die Empfindlichkeit etwas zu verlangsamen, ein paar Tage damit zu spielen und falls man sich daran gewöhnt, noch ein Stück tiefer zu gehen.

Prinzipiell vertrete ich die Ansicht, dass man sich gerade in Battlefield nie mehr als 180° am Stück drehen können muss. Daher gibt es 2 Varianten, die Mausempfindlichkeit einzustellen:
-so, dass man 180° schafft, wenn man aus der Mitte des Mauspads entweder nach ganz links oder nach ganz rechts vom Mauspad zieht
-so, dass man 180° schafft, wenn man die Maus erst anhebt, ganz auf die eine Seite des Mauspads stellt und dann komplett auf die andere Seite des Mauspads zieht

Beide Varianten gehen umso besser, je größer das Mauspad ist.

Beispiel: Alle wirklich guten Infantry-Spieler, die ich kenne, spielen mindestens mit 30cm/360° und es geht hoch bis über 80cm/360°.


II.) Aiming:

Generell kann man "Aiming" in Battlefield in 3 Bereiche aufteilen.

1.) Anvisieren:

Dies ist die Fähigkeit, möglichst schnell und exakt auf einen Gegner zu zielen.
Das hört sich zunächst relativ einfach und simpel an. Und gerade als geübter Ego-Shooter-Spieler ist die Schnelligkeit für die allermeisten auch kein Problem. Wirkliche Unterschiede gibt es vorallem bei der Präzision. Da man in FPS (FirstPersonShooter) meistens mit voll-automatischen Waffen unterwegs ist, gewöhnen sich die meisten eine Ungenauigkeit an, da man mit durchgedrücktem Abzug dieses unsaubere Zielen ausgleichen kann und mit Dauerfeuer einfach Richtung Gegner "sprayt". Da in Battlefield die Waffen aber immer ungenauer werden, je länger man den Abzug gedrückt hält und das "Sprayen" auch Zeit kostet, macht diese Ungenauigkeit aber oft genau den Unterschied aus.

Um sich dieses unsaubere Zielen abzugewöhnen, empfehle ich auf einen TDM-Server zu joinen (da man hier viele Feuergefechte in kurzer Zeit hat) und mit einem Bolt-Action-Sniper-Gewehr zu spielen. Da man mit einem Sniper-Gewehr nur eine sehr langsame Schussfrequenz hat, nimmt man sich so automatisch mehr Zeit und achtet mehr auf seinen Schuss. Da in Battlefield die Mausempfindlichkeit beim ADS (Aiming Down Sights/ Zielen über das Visier) je nach Zoomstufe des Visiers unterschiedlich ist, sollte man bei dieser Übung beim Sniper-Gewehr das selbe Visier verwenden, das man normalerweise bei seinem Sturmgewehr verwendet.

Wenn man dies einigermaßen verinnerlicht hat, kann man wieder mit seinen üblichen Waffen spielen, nur dass man sich nun vor der ersten Salve immer etwas Zeit lässt und erst dann schießt, wenn man sicher ist, dass man auch trifft. Keine Angst, diese zusätzliche Zeit, die man fürs genaue Zielen benötigt, mag zwar am Anfang manchmal Schuld am eigenen Tod sein. Jedoch wird man dabei immer schneller, je mehr man sich daran gewöhnt.
Die Vorteile dieses genauen Anvisierens werde ich in einem späteren Kapitel noch genauer erklären.


1.) Recoil-Control/ Rückstoß-Kontrolle:

In Battlefield zieht jede Waffe nach oben und meistens noch auf eine Seite. Diesen "Rückstoß" kann man kontern, indem man die Maus während dem Schießen in die entgegengesetzte Richtung bewegt.
Die M16A3 in Battlefield 3 verzieht beim Schießen zum Beispiel nach rechts oben. Während man die linke Maustaste zum Schießen gedrückt hält, bewegt man die Maus deswegen nach links unten.

Je besser man dies beherrscht, desto enger liegen die Schüsse einer Salve zusammen und desto mehr Kugeln treffen den Gegner. Dadurch braucht man folgendermaßen auch weniger Schuss für den Gegner und kann so schneller auf den nächsten Gegner zielen oder wieder in Deckung gehen.

Um dies zu üben, joint man am besten auf einen leeren unranked Server und sucht sich eine Wand, auf der die Einschusslöcher gut angezeigt werden und bei der es eine waagrechte Kante oder Linie gibt.
Nun zielt man ganz knapp oberhalb dieser Linie und versucht mit unterschiedlich langen Salven (10-Schuss, 5-Schuss, 3-Schuss) die Streuung der Kugeln oberhalt der Linie und seitlich möglichst gering zu halten. Je größer die Entfernung zur Wand, desto schwerer wird es natürlich.
Die Linie dient hierbei zur Kontrolle: je höher die Einschusslöcher über der Linie liegen, desto schlechter war die Rückstoß-Kontrolle.


3.) Bewegliche Ziele:

Dies ist mit Abstand der schwierigste Teil.
Erstens bewegen sich die Gegner meist nicht gleichmäßig, sondern bleiben abrupt stehen oder ändern plötzlich die Richtung.
Zweitens ist der Recoil-Control jetzt noch einmal deutlich schwieriger, da man nicht nur den Rückstoß der Waffe ausgleichen muss, sondern auch noch die Bewegung des Gegners.

Leider gibt es keine wirkliche Übung hierfür, es sei denn in Battlefield 4 gibt es auf einer Map bewegliche Zielscheiben. Das einzige was also bisher hilt, ist...spielen.
Den einzigen Rat, den ich Euch noch geben kann, ist, dass es mit einer niedrigeren Mausempfindlichkeit deutlich einfacher ist, bewegliche Ziele anzuvisieren und auf dem Ziel zu bleiben.



Das wars mit dem ersten Kapitel. Wie es aussehen kann, wenn man all diese Punkte nahezu perfekt beherrscht, seht Ihr in diesem Video:
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