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Infantry-Guide: Kapitel 2 - Tastatur und Movement

25 Sep 2013 11:56 - 29 Sep 2013 17:58 #1 von Benerophon
I.) Tastaturbelegung:

Es gibt zahllose unterschiedliche Tastaturbelegungen und keine ist die einzig richtige. Jedoch gibt es extrem viele falsche.
Das einzige, was hier wirklich wichtig ist, ist die Tatsache, dass man sich überlegt, welche Aktionen man gleichzeitig oder in schneller Reihenfolge ausführen können muss.

Dies erkläre ich anhand von einigen Beispielen:

-Granatenwerfen und Messern kann man auf Tasten legen, die man mit dem selben Finger bedient, da man beides nie gleichzeitig ausführt
-Granatenwerfen und nach-rechts-gehen sollte man nicht auf Tasten legen, die man mit dem selben Finger bedient, da man öfters mal eine Granate wirft, während man rechts in oder aus der Deckung geht
-Waffenwechsel sollte man auf eine Taste legen, die man so schnell wie möglich erreichen kann, da es oft entscheidend sein kann, wie schnell man die Zweitwaffe ziehen kann

Anhand von diesen Beispielen sollte man das Grundprinzip einer guten Tastaturbelegung verstehen.
Bei jeder Aktion, die man mit einer Taste belegt, sollte man sich überlegen, welche andere Aktion man eventuell gleichzeitig ausführen können muss und wie wichtig die Aktion ist.
Auch sollte man nie davor zurückschrecken, die Tastaturbelegung umzuändern, wenn man merkt, dass etwas nicht reibungslos funktioniert. Aber hierzu später mehr im Kapitel 4 - Perfektionierung .


II.) Movement:

Im Gegensatz zu klassischen Shootern wie Quake oder Unreal hat Movement in Battlefield nichts mit schwer zu erlernenden Strafe-, Wall- oder Rocket-Jumps zu tun.

In Battlefield ist das Movement des Spielers vielmehr die Fähigkeit, wie exakt er mit der Deckung umgehen kann.

1.) Crosshair-Placement:

Dies ist die Stelle, an der man das Zielkreuz plaziert, während man nicht schießt, sondern sich über die Map bewegt.

Selbst sehr gute Spieler begehen hier oft einen Fehler, indem sie meistens während dem Laufen das Zielkreuz zu weit nach unten senken, oft sogar auf den Boden zeigen. Zwar sieht man den Gegner auch so noch am Bildschirmrand vor sich auftauchen, aber die Zeit, die man nun benötigt, um auf den Gegner zu zielen, kann oft entscheidend sein.

Dabei ist es so simple:
Während man sich über die Map bewegt, plaziert man das Zielkreuz auf der Stelle, wo die Wahrscheinlichkeit eines neuen Gegners am höchsten ist.

Hier ein paar Beispiele:
-Wenn man einen Berg hinauf läuft, zielt man mit dem Zielkreuz nicht vor sich auf den Boden, sondern knapp oberhalb der Kante an der Bergspitze. Also genau dort, wo der Oberkörper des Gegners sein wird, falls ein Gegner auftauchen sollte.
-Wenn man einen Weg entlang läuft, zielt man nicht irgendwo blöd in die Landschaft, sondern immer auf die nächstliegende Deckung. Denn dort wäre es am unvorteilhaftesten, falls ein Gegner erscheint.


2.) Peek/ Cornering:

Das ist die Bezeichnung, wenn man sich (meist beim ADS) langsam um eine Ecke bewegt, da man dort einen Gegner erwartet. Vom Prinzip ist es auch sehr einfach und wahrscheinlich jeder macht es zumindest hin und wieder.
Nun gibt es aber enorme "Qualitätsunterschiede".

a) Lauf nicht um Ecken!:

Dies sollte eine Grundregel für jeden guten Spieler sein. Wenn auch nur die geringste Wahrscheinlich besteht, dass hinter der nächsten Ecke oder dem nächsten Hügel ein Gegner wartet, dann Finger weg von der Sprinttaste und langsam um die Ecke gehen, am besten sogar während dem ADS um die Ecke "peeken".

b) Nur ein schneller Peek ist ein guter Peek:

Wenn man einmal darauf achtet, dann fällt in Battlefield auf, dass man die Schulter eines Gegner sieht, bevor er mit seiner Waffe um die Ecke hervorgekommen ist. Das bedeutet, dass gute Spieler schon auf die Stelle zielen können, an der sie die Schulter des Gegners sehen und sobald der Gegner komplett um die Ecke herum gekommen ist, feuern sie auf ihn. Besonders auffällig ist dies bei Gegnern, die die "glorreiche" Idee haben, um die Ecke herumzukriechen, da man so besonders langsam ist.
Hierbei muss man verstehen, dass es in BF3 unterschiedliche Bewegungsgeschwindigkeiten gibt, die von schnell zu langsam in dieser Reihenfolge stehen:
Sprinten>Gehen>ADS>Kriechen
Um also gleichzeitig genau schießen zu können, wenn man aus der Deckung getreten ist, und sich trotzdem nicht so langsam bewegt, dass der Gegner einen schon sieht, bevor man selbst den Gegner sehen kann, gibt es einen einfachen Trick:

Man bewegt sich auf die Ecke entweder im Sprint oder im Gehen zu und erst im letzten Moment zoomt man in das Visier (ADS).

Das hört sich sehr einfach an und das ist es auch. Jedoch braucht es einiges an Übung, um das Timing perfekt hinzubekommen. Wenn man nämlich zu früh in den Zoom der Waffe geht, ist man wieder zu langsam und der Gegner hat den Vorteil, dass er einen früher sieht. Wenn man allerdings zu spät zoomt, ist man schon um die Ecke, man ist allerdings noch nicht bereit zu feuern.

c) Cornering:

Jedoch gibt es auch eine Ausnahme zu dem oben erwähnten "Quick Peek", den man vorallem dann ausführen sollte, wenn man weiß, wo der Gegner sich aufhält und auf einen wartet.
Falls man nun aber um eine Ecke gehen will und keine Ahnung hat, an welcher Stelle der Gegner auf einen lauern, dann sollte man besser sich Stück für Stück um die Ecke "arbeiten".
Das sieht dann so aus, dass man sich soweit aus der Deckung wagt, bis man gerade so den ersten möglichen Punkt sehen kann, an dem ein Gegner warten könnte.
Und erst NACHDEM man sicher gegangen ist, dass dort kein Gegner ist (oder den Gegner gekillt hat, der sich dort befunden hat), geht man noch etwas weiter aus der Deckung, bis man den nächsten Punkt sehen kann. Und so geht das weiter...
Dabei gibt es noch zwei kleine Tricks zu beachten:
- Man sollte wenn möglich etwas Abstand von der Ecke halte, da sonst der Lauf der eigenen Waffe aus der Deckung ragt und der Gegner so schon auf einen aufmerksam wird, bevor man überhaupt um die Ecke gekommen ist.
- Nachdem man einen Punkt überprüft hat, ist es oft vorteilhaft, kurz wieder einen kleinen Schritt zurück in Deckung zu gehen und erst dann den nächsten Punkt überprüfen. Da es einem so einfacher fällt, sein Aiming nun auf den neuen Punkt zu konzentrieren und auch Gegner ein Stück verwirrt werden, die einen eventuell schon bemerkt haben und bereits darauf warten, dass man um die Ecke kommt.

d) Quickie für Zwischendurch:

So nun hat man soweit alles gemeistert, kommt genau richtig um die Ecke oder schaut aus der Deckung heraus. Und schießt und schaut und schießt und schaut...und ist tot.
Je länger man sich aus der sicheren Deckung entfernt, desto länger kann auch der Gegner (oder mehrere) auf einen schießen.
Daher gilt im Idealfall:

Aus der Deckung auftauchen, sich einen Gegner aussuchen, diesen präzise und mit der Mindestanzahl der benötigten Kugeln (Snipergewehr: 1 Schuss, Sturmgewehr: ~5 Schüsse) beschießen, wieder zurück in die Deckung. Und das AUCH, wenn der Gegner noch nicht tot ist!

Natürlich gibt es Abweichungen von dieser Regel. Zum Beispiel, wenn man in einer nahezu perfekten Headglitch-Position ist (dazu mehr im Kapitel 3 - Awareness und Minimap ). Oder wenn die Gegner nicht die besten sind oder man sie von hinten überrascht.
Im Normalfall und ganz besonders gegen gute Gegner ist die oben genannte Vorgehensweise aber der Schlüssel zum Sieg.


3.) "The perfect 180°...:

...ist Mist.
Falls jemand nicht weiß, was "The perfect 180°" sein soll: dies ist die Situation, wenn man von hinten beschossen wird, man sich wie ein Jedi auf Koks extrem schnell dreht und genau auf den Gegner zielt und ihn dann auch noch ausschaltet.
Das hört sich zwar erstmal toll an, die Wahrheit ist jedoch, dass dies nur in den seltensten Fällen funktioniert. Erstens klappt dies eh nur gegen schlechte Gegner und zweitens gibt man selbst dem schlechten Gegner noch mehr Chancen, da man ja erstmal stehen bleiben muss, um sich überhaupt umzudrehen. Und genau in diesem Moment ist man ein stehendes und somit das einfachste Ziel überhaupt.

Fast immer ist es die bessere Variante, sich in die nächste Deckung zu retten und von dort - wie oben unter "Peek/ Peeken" beschrieben - den Gegner auszuschalten.
Einzige Ausnahme ist, wenn weit und breit keine Deckung vorhanden ist.


4.) Never sTay, never:

Ganz kurz und knapp: Sei immer in Bewegung!

Selbst, wenn man in Deckung ist, sollte man immer noch kleine Seitenschritte nach links und rechts machen. Denn nichts ist für den Gegner einfacher, als auf ein stehendes Ziel zu schießen. Einzige Ausnahme: wenn man selbst gerade feuert, sollte man ganz kurz stehen bleiben, da die Waffen in Battlefield ungenauer werden, wenn man sich bewegt.


5.) Von Deckung zu Deckung:

Eines der wichtigsten Elemente in Battlefield.
Was bringt es einem, wenn man zwar theoretisch als erster am Ziel wäre, weil man den direktesten Weg genommen hat, aber auf dem Weg dorthin von einem Gegner über den Haufen geschossen wurde, weil man mitten über die große Wiese gelaufen ist?

Zwar lässt es sich nicht vermeiden, dass man sich auf dem Weg zur nächsten Deckung auch einmal über eine ungeschützte Fläche bewegen muss. Diese Strecken sollten aber immer möglichst kurz sein und bevor man sich auf den Weg zur nächsten Deckung macht, sollte man die Umgebung kurz auf eventuelle Gefahren überprüfen.



Ein Beispiel, wie man gut mit der Deckung spielt, seht Ihr hier:
(zu beachten ist, dass Punkt 4: "Never sTay, never" in diesem Video nicht so wichtig ist, da es ein 1vs1-Duell ist und daher kein Beschuss aus unerwarteter Richtung möglich ist)
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